Der Ablauf
Schritt für Schritt zur Wetterstation
Für die längerfristige Wetterbeobachtung und auch Dokumentation dient ein „Wetterbeobachtungs-Block“, in den alle Wetterdaten zuverlässig eingetragen werden können. Es besteht bei größeren Schülergruppen die Möglichkeit, diesen Block in der Druckerei selbst zu drucken. Allen anderen Schulklassen können wir die Blöcke mitgeben.
Schritt 1
In der Schreinerei wird am ersten Tag das Grundgestell mit den drei Pfosten und dem massiven Korpus gefräst, geschliffen und mit allen Holzverbindungen zusammengebaut. Das Gehäuse für die Messinstrumente und das Hygrometer werden dort auch gefertigt.
Schritt 2
In der Industriemechanik werden am ersten Tag der Windrichtungsanzeiger und der Windgeschwindigkeitsmesser sowie das Barometer hergestellt. Die Sonnenuhr besteht aus Aluminium. Diese schneiden und biegen die Schüler bei den Metallbauern.
Schritt 3
Bei den Malern gibt es einen goldenen Anstrich für den Windrichtungsanzeiger und dort werden alle Schriften und Skalierungen der Sonnenuhr gestaltet. Hier wird das Thermometer hergestellt und geeicht.
Schritt 4
Jetzt ist fast alles fertig, die Instrumente müssen und noch eingestellt werden. Dann kann der Zusammenbau der Wetterstation in der Schreinerei erfolgen. Für den Abtransport wird sie wieder auseinander genommen und in Einzelteile fachgerecht und leicht transportabel verpackt. Damit der Aufbau in der Schule später keine Schwierigkeiten bereitet, geben wir den Schülern eine Konstruktionszeichnung mit.
Schritt 5
Die Jugendlichen ab der 8. Klasse kommen als Gruppe für zwei Tage ins BBW, gehen in die Werkstätten der Schreinerei, des Metallbaus, der Industriemechanik, der Malerei und eventuell der Druckerei und bauen dort unter Anleitung der Handwerksmeister und zusammen mit den Auszubildenden ihre eigene Wetterstation für die Schule. Wenn die Schüler nicht aus München und Umgebung kommen, können sie kostenfrei im Wohnheim des BBW in der Münchner Innenstadt übernachten.




